Mobile Radwerkstatt Bozen

Best Practices

Fahrradfahren ist gesund und macht Spaß – aber nur, solange das Fahrrad tadellos funktioniert. Damit die Fahrräder in Bozen tadellos funktionieren und sicher unterwegs sind, ist im Frühjahr und Herbst jeweils an mehreren Terminen eine kostenlose mobile Radwerkstatt im Einsatz.

Bozen ist seit vielen Jahren als Fahrradstadt bekannt. Neben einer guten Radwegeinfrastruktur gibt es auch viele Services, die das Radlerleben leichter machen. Dazu gehört die mobile Radwerkstatt, die schon seit mehreren Jahren von der Stadtverwaltung in Zusammenarbeit mit der Sozialgenossenschaft Novum organisiert wird. Die Radwerkstatt wird normalerweise auf einem Platz in jedem einzelnen Stadtviertel angeboten, sowohl im Frühjahr, als auch im Herbst. Dabei gibt es fünf Termine im Frühjahr und fünf im Herbst, wobei den ganzen Tag lang ein Präsentationszelt aufgebaut ist, unter welchem die von der Stadt beauftragte Sozialgenossenschaft kostenlos eine Generalrevision und kleinere Reparaturen am Fahrrad der interessierten Passanten vornimmt. In den letzten Jahren wurden insgesamt sechs Termine organisiert, um verstärkt auch die neuen Wohnzonen der Stadt einzubeziehen.

Damit Radlfahrer in der dunklen Jahreszeit sicher unterwegs sind und von den anderen Verkehrsteilnehmern gesehen werden, werden zusätzlich vor dem Winter zwei Termine organisiert, um speziell die Lichtanlage der Fahrräder in Ordnung zu bringen.

Das Beste aus Radlersicht: Der Service ist für die Nutzer kostenlos! Die Kosten für die Generalrevision mit eventuellem Austausch von defekten Bremskabeln und -backen, Lampen, Rückstrahlern, Klingeln usw. werden von der Stadt Bozen übernommen.

Ein weiterer Service, der bei der mobilen Radwerkstatt angeboten wird, ist die Registrierung des Fahrrads mit einem „Bike Security Code“, wobei eine Seriennummer in das Fahrgestell des Rades eingestanzt wird. „Dieser Code wird auf den Namen des Radbesitzers registriert und der Stadtpolizei übermittelt. Dadurch wirkt der Sicherheitscode als Abschreckung für Diebstähle und erleichtert die Identifizierung des Radbesitzers beim Wiederauffinden des Fahrrades“, erklärt Brunella Franchini, die bei der Gemeinde Bozen für die mobile Radwerkstatt zuständig ist.

Kostenlose Reparaturen, mehr Verkehrssicherheit und mehr Diebstahlschutz – die mobile Radwerkstatt ist ein Musterbeispiel für Radverkehrsförderung und bietet sich als Vorbild für andere Städte und Gemeinden an.

Die nächsten Termine der mobilen Radwerkstatt werden auf der Website der Gemeinde Bozen und im Green Mobility Veranstaltungskalender veröffentlicht.

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