E-Mobilität: Kaufprämien für Privatpersonen

Förderbeiträge für E-Fahrzeuge und Ladesysteme zugunsten von Privatpersonen, öffentlichen Körperschaften, Vereinen und anderen Organisationen, die keine unternehmerische Tätigkeit ausüben. 

Durch die Förderung der Elektromobilität will die Südtiroler Landesregierung den Umstieg auf umweltschonende Technologien in der Mobilität unterstützen, um so die Belastung durch Verbrennungsmotoren möglichst zu reduzieren und die Lebensqualität zu verbessern.

E-Fahrzeuge

Will jemand ein fabrikneues E-Auto kaufen, so kann er sich direkt an die teilnehmenden Fahrzeughändler wenden. Um den bürokratischen Aufwand für Private möglichst gering zu halten, ist kein eigenes Formularansuchen notwendig. Wer also ein Elektroauto kauft, bekommt bereits beim Kauf des Fahrzeugs die Kaufprämie von der Rechnung abgezogen. Voraussetzung ist, dass der Autohändler die entsprechende Konvention mit dem Land unterzeichnet hat.

Wie wird gefördert?

    • 4.000 Euro für den Ankauf (auch mittels Leasing) für reine Elektroautos mit Batterie- oder Brennstoffzelle. Davon wird die Hälfte durch das Land, der Rest vom Fahrzeughändler finanziert;
    • 2.000 Euro für den Ankauf (auch mittels Leasing) für Plug-in-Hybride. Davon wird die Hälfte durch das Land, der Rest vom Fahrzeughändler finanziert.

Ladesysteme

Um den Umstieg auf Elektrofahrzeuge zu erleichtern, werden neben der Kaufprämie für E-Fahrzeuge auch private Ladesysteme (sog. „Wallboxen“) gefördert. Um in den Genuss der Fördermittel zu kommen, muss ein entsprechender Antrag bei der Abteilung Mobilität des Landes Südtirol gestellt werden. Zudem muss der Antragsteller seinen Wohnsitz bzw. Sitz in Südtirol haben und über einen Autoabstellplatz zur Installation des Ladesystems verfügen.

Für jedes Ladesystem wird ein Beitrag von 80% der zugelassenen Ausgabe bis zu einem Höchstbetrag von 1.000 Euro gewährt. Privatpersonen können Beiträge für maximal drei Ladesysteme gewährt werden.

Was wird gefördert?

    • der Ankauf und die Installation von Ladesystemen für Elektrofahrzeuge, einschließlich der Plug-In-Hybride, und eventuelle Kosten für einen eigenen Stromanschluss;
    • die Bereitstellung von Ladesystemen für Elektrofahrzeuge, einschließlich der Plug-In-Hybride, durch einen Dienstleistungsvertrag, inklusive eines eventuellen eigenen Stromanschlusses; diese Verträge müssen eine Dauer von mindestens drei Jahren haben und bei Vertragsablauf den Erwerb des Eigentums am geförderten Gut vorsehen;
    • der Anschluss und die Installation einer oder mehrerer Ladestationen, sofern diese unentgeltlich zur Verfügung gestellt werden.

Der Antrag für Förderbeiträge (Beschluss der Landesregierung Nr. 1387 vom 12.12.2017) wird von der zuständigen Landesabteilung Mobilität zur Verfügung gestellt und kann hier online heruntergeladen werden.

Die Anträge können jeweils bis zum 31. März, 31. Juli und 31. Oktober auf telematischem Weg eingereicht werden. Anfang des Jahres 2018 können die Anträge auch noch in Papierform eingereicht werden. 

27.09.2017 − Elektromobilität