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23.01.2017 - Südtirol bekommt 7 neue FLIRT-Züge

In den kommenden Wochen nimmt Trenitalia sieben neue FLIRT-Züge in Betrieb. Einer dieser Züge ist am 23. Jänner in Bozen präsentiert worden.

Bis Mai nimmt Trenitalia insgesamt sieben FLIRT-Züge in Betrieb. Neben den besonderen Charakteristiken wie 276 Sitzplätzen mit leicht zu reinigenden Lodensitzen sowie 352 Stehplätzen, W-Lan, Panoramafenster, einem Passagier-Informationssystem, großzügigen Zugängen ohne Treppen und Abstellplätzen für Rädern ist laut Roger Hopfinger, Regionaldirektor der Trenitalia, vor allem auch die technische Ausstattung zu erwähnen. Diese ermöglicht es, auf den unterschiedlichen Streckennetzen zu verkehren und ist speziell auf den länderüberschreitenden Verkehr zwischen Italien und Österreich ausgelegt. Damit können die neuen FLIRT-Züge auf den Linien Bozen-Meran-Mals, Bozen-Brenner-Innsbruck, Bozen-Trient-Ala und Franzensfeste-Innichen-Lienz (Pustertal) eingesetzt werden. Sogar Fahrten im neuen Brennerbaisistunnel sind theoretisch möglich.

Nach Beendigung der Arbeiten zur Elektrifizierung der Bahnstrecke im Vinschgau können die Triebzüge auch zwischen Meran und Mals eingesetzt werden. Außerdem ist vorgesehen, fünf weitere Züge im Besitz des Landes für dieses Umlaufmodell umzurüsten. Sie sind für eine Geschwindigkeit von 160 Stundenkilometer ausgelegt und mit dem Zugsicherungssystem ETCS ausgerüstet.

Die Mitfinanzierung des Landes für die sieben neuen Züge der Trenitalia erfolgt gemäß Dienstvertrag zwischen Land bzw. Südtiroler Transportstrukturen AG (STA) und Trenitalia. Die Züge kosten rund 63,4 Millionen Euro. Das Land gibt dazu einen Beitrag von 47,8 Millionen Euro in neun Jahresraten zu rund 5,3 Millionen Euro.

Weitere Informationen: www.provinz.bz.it

23.01.2017 | News | ÖPNV