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31.08.2016 - Metrobus Bozen–Überetsch: Technische Daten festgelegt

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31.08.2016

Mobilitätskonzept Metrobus Bozen–Überetsch: Landesregierung passt technische Daten und Kosten an

Bei 22.000 Einwohnern im Überetsch, mit Siedlungsschwerpunkt Eppan und Kaltern, bewegen sich laut Daten des Mobilitätsressorts 4100 Busfahrende sowie 25.000 Pkws am Tag. 33 Prozent der Busfahrenden sowie 25 Prozent der Autofahrer sind innerhalb einer Stunde am Morgen unterwegs. Mit dem Mobilitätskonzept Metrobus kann die Fahrzeit und somit auch der Verkehr um 33 Prozent verringert werden, was kürzere Fahrzeiten, mehr Lebensqualität, weniger Lärm und weniger Abgase bedeutet. Bereits mit den bisher umgesetzten Baulosen 1, 6 und 2 konnte ein Drittel dieses Prozentsatzes erreicht worden. Und jedes weitere umgesetzte Bualos bringt eine weitere Verbesserung.

Für die Arbeiten, die in neun Baulosen abgewickelt werden, wurden nun die technischen Eigenschaften noch einmal genauer unter die Lupe genommen und angepasst. So wurde eine attraktivere Lösung wurde für das neunte Baulos gemeinsam mit der Gemeinde Kaltern gefunden; außerdem gibt es einige Anpassungen bei den Ampeln und Haltebuchten. Kosten werde die gesamte Umsetzung voraussichtlich rund 21 Millionen Euro. Für die vollständige Umsetzung aller Infrastruktursarbeiten für den Metrobus wird es noch rund fünf Jahre brauchen. In der Zwischenzeit wird für den Metrobus die bestehende Infrastruktur genutzt.

Insgesamt sind für den Metrobus drei Haltestellen für den Umstieg von den und auf die Citybusse in Kaltern, Eppan und am Pillhof vorgesehen, dazu zwölf bzw. zehn Busgates in den Fahrtrichtungen nach Bozen bzw. Kaltern. Dazu kommen noch rund 2,5 Kilometer an Bus-Vorzugsspuren.Die Expresslinie „Überetsch Express“ im Halbstundentakt auf der Strecke Kaltern-Bozen entwickelt sich seit Einführung im Sommer 2012 sehr gut. Um ausreichend Platz für die Fahrgäste zu garantieren und einen erleichterten Ein- und Ausstieg zu ermöglichen, werden auf dieser Verbindung seit Frühjahr 2014 vorwiegend Gelenkbusse mit Niederflureinstieg (Metrobusse) eingesetzt.

Weitere Informationen: www.provinz.bz.it

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