Foto: Autonome Provinz Bozen-Südtirol
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06.12.2016 - Die Landesregierung hat den neuen SII-Vertrag genehmigt

Die Landesregierung hat am 6. Dezember grünes Licht gegeben für die Übergabe der Verwaltung des gesamten Informationssystems im öffentlichen Nahverkehr (SII) an die STA.

Mit dem neuen Landesmobilitätsgesetz vom November 2015 wurde festgelegt, dass die Verwaltung sämtlicher Dateninformationen im öffentlichen Nahverkehr künftig von der STA-Südtiroler Transportstrukturen AG, einer Inhouse-Gesellschaft des Landes, abgewickelt wird. Demnach plant, koordiniert und verwaltet die STA in Zukunft das technologische System, verwaltet das Tarifsystem und veröffentlicht die Fahrpläne. Außerdem sammelt, verarbeitet und verwaltet die STA die Daten zu den beförderten Fahrgästen, den Tarifen und zur Durchführung der Dienste.

Damit ist nun die Voraussetzung geschaffen, dass künftig alle Anbieter dieselben Zugangsmöglichkeiten zu den Daten haben. Im Dienstvertrag ist geregelt, dass die SAD innerhalb Juni 2017 angehalten ist, alle Informationen, Systeme und Abläufe für das reibungslose Funktionieren der Tätigkeiten und Ressourcen Servizi S.T. zur Verfügung zu stellen, damit S.T. von nun an unabhängig von SAD den öffentlichen Informationsdienst für die STA erbringen kann. Auch alle Linienkonzessionäre des Landes Südtirol müssen ab 1. Dezember der STA jene Informationen, Instrumente und Verfahren zur Verfügung stellen, die die STA braucht, um den öffentlichen SII-Dienst autonom und ordnungsgemäß abzuwickeln.

Um den Dienst auch in Zukunft erfolgreich und effizient zu gewährleisten, wurde außerdem festgelegt, dass die SAD alle wesentlichen beweglichen und unbeweglichen, materiellen und immateriellen Güter (technologische Systeme an Bord, am Boden und in der Zentrale inbegriffen Hardware, Monitore, Fahrkartenautomaten, Bordcomputer und Konsolen, Kommunikations- und Datenübertragungsgeräte) in das Eigentum der STA übertragen muss. Der festgelegte Betrag für den Dienstleistungsvertrag zwischen STA und Servizi S.T. für den Zeitraum zwischen Dezember 2016 bis November 2018 beläuft sich auf insgesamt 12,2 Millionen Euro, davon entfallen 254.906 Euro auf das neue Projekt „Euregio FamilyPass“.

06.12.2016 | News | ÖPNV