Foto: SASA, Rinner
Foto: SASA, Rinner

03.08.2016 - Bozen erhält bis Mitte Dezember einen Elektrobus

Seit 27. Juli und noch bis 16. Dezember 2016 wird auf den Linien 6 und 11 der SASA AG ein acht Meter langer Elektrobus des Typs „Rampini Alè EL“ fahren. Der Bus wird vom Verkehrsbetrieb „Wiener Linien“ angemietet.

Die fünf Brennstoffzellenbusse, die seit November 2013 im Rahmen des europäischen Projektes CHIC in Bozen unterwegs sind, gehören mittlerweile zum gewohnten Stadtbild. Mit dem Pilotprojekt „Elektrobus“ will SASA nun auch Erfahrungen mit batterieelektrischen Bussen sammeln. Das Projekt kostet rund 35.000 €.

Der Elektrobus wurde vom Verkehrsbetrieb „Wiener Linien“ angemietet, der in Wien seit dem Jahr 2013 zwölf solcher Busse betreibt. Die Ladung mit Strom erfolgt zunächst im SASA-Depot und in Kürze auch am Bozner Busbahnhof. Während des gesamten Projektzeitraumes werden der Energieverbrauch in Abhängigkeit von Wetter und Fahrgastanzahl, die Verfügbarkeit und der Wartungsaufwand erfasst. Dadurch werden aussagekräftige Daten gesammelt, um besser abschätzen zu können, welche Technologien sich für den Busverkehr der Zukunft am besten eignen.

Täglich nutzen tausende Südtiroler das Angebot des öffentlichen Personennahverkehrs, um ihren Bestimmungsort zu erreichen. SASA möchte dieser Aufgabe unter Einhaltung höchster Umweltstandards, sozialverträglich und so effizient wie  möglich nachkommen. Ziel ist es, die Flotte im Sinne der Nachhaltigkeit schrittweise umzurüsten. Ein erster Schritt ist der rasche Austausch jener Fahrzeuge, die die höchsten Laufzahlen und Betriebsjahre aufweisen. Der konventionelle Antrieb soll auf ein Mindestmaß reduziert werden und gleichzeitig soll der SASA-Fuhrpark Schritt für Schritt mit emissionsfreien Fahrzeugen ausgebaut werden.

Weitere Informationen: www.sasabz.it

03.08.2016 | News | Elektromobilität | ÖPNV